Diebstahl 4.0 RFID

Diebstahl 4.0: So schützen Sie Ihre Daten

Auch Diebe gehen mit der Technik, Diebstahl ist vermehrt digital und kontaktlos. Auf Ihren RFID-Bankkarten befinden sich persönliche Daten, vertrauliche und weniger vertrauliche. Kriminelle können ganz unbemerkt darauf zugreifen.

Viele Karten in Ihrem Portemonnaie sind mit RFID ausgestattet. Das müssen Sie über RFID wissen:

Was ist RFID?

RFID ist die Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Die Abkürzung RFID steht für radio-frequency identification.

Wie funktioniert RFID?

Um RFID gebrauchen zu können, benötigt es gemäss Wikipedia einen Chip und ein Lesegerät. Ist der Chip in der Reichweite des Lesegeräts, werden die gespeicherten Informationen übertragen. Sobald Sie Ihre Bankkarte ans Bezahlterminal halten, sendet der Chip die Kartendaten an die Bank. Der Betrag wird abgebucht.

RFID-Chips befinden sich zum Beispiel in:

  • Bankkarten
  • Kreditkarten
  • Personalausweisen
  • Swiss Pass
  • Mitarbeiter-Badge
  • Kundenkarten

Übrigens: Viele Haustiere tragen einen eingepflanzten RFID-Chip zur Identifikation.

Achtung Diebe!

Verbrecher nutzen die RFID-Technologie für kriminelle Machenschaften. Mit relativ einfachen Mitteln – z.B. Smartphone mit entsprechender Software – kommen Diebe an Ihre Daten. Der Dieb muss allerdings in unmittelbarer Nähe zu Ihnen stehen. In der Schlange vor einer Kasse geschieht das völlig unauffällig.

So schützen Sie Ihre Daten

  • Tragen Sie die Karten nie lose bei sich: Mehrere Karten mit RFID-Signal im Portemonnaie können das Empfängergerät verwirren. Der Datenklau wird erschwert.
  • Schirmen Sie Ihre RFID-Chips ab. Dadurch kommt niemand an Ihre Daten. Verschiedene Anbieter produzieren Schutzkarten oder Schutzhüllen. Zum Beispiel B-Safer. Auch mit handelsüblicher Alufolie im Portemonnaie sollten Ihre Daten geschützt sein.
  • Überprüfen Sie Ihre Bankabrechnungen regelmässig. Datendiebe buchen anfangs oft Kleinbeträge ab. Melden Sie Unregelmässigkeiten sofort Ihrer Bank oder dem Kreditkarteninstitut.