Der Frühling – jedes Jahr von neuem ein Wunder

Der Frühling – jedes Jahr von neuem ein Wunder

Der Frühling kann sowohl astronomisch (Lage der Sonne zur Erde) als auch phänologisch (Entwicklungsstadium der Pflanzen) oder meteorologisch (Entwicklung des Wetters) festgelegt werden.

Frühlingsgefühle und Frühlingsmüdigkeit kennen wir bestens. Aber es gibt noch viele spannende Phänomene, die weniger bekannt sind. Sechs besonders spannende möchten wir aufzeigen.

Zitronenfalter mit körpereigenem Frostschutzmittel

Diese lassen sich sehr früh im Jahr beobachten, lange vor allen anderen Schmetterlingen. Minustemperaturen sind für sie kein Problem, weil sie ein körpereigenes Frostschutzmittel aus Glyzerin, Sorbit und Eiweissen in sich tragen. Dank diesem überleben sie die Winter quasi ungeschützt in einer Baumspalte oder an der Unterseite eines Blattes. Zudem ist ihre Lebenserwartung von bis zu 12 Monaten die Höchste aller Schmetterlinge Mitteleuropas.

Obstbäume mit Wärmezähler

Viele Obstbäume besitzen so etwas wie einen Wärmezähler. Sie «zählen» quasi die warmen Tage. Erst wenn eine bestimmte Anzahl an warmen Tage erreicht ist, beginnen sie ihre Knospen zu entwickeln und zu blühen.

«Der Frühling liegt in der Luft!»

Die bekannte Redewendung hat einen wahren Kern. Der Frühling verströmt einen markanten Duft, den man nachweislich riechen kann. Dieses Frühlingsaroma lernen wir, speichern es im Gehirn und es hat Einfluss auf unsere Stimmungen, Entscheidungen und auf körperliche Veränderungen. Nüchtern gesehen riecht der Frühling jedoch nicht besonders gut: Erdig, modrig und ein bisschen faulig. Grund dafür sind vor allem Moos und Laub, die in der wärmenden Frühlingssonne zu verfaulen beginnen.

Hohe Aktivität auf den Dating Portalen

Zwischen 11 und 17 Prozent mehr Anmeldungen als im Herbst verzeichnen die Dating Portale im Frühling. Mehr Licht erhöht unsere Aktivität und dank der Wärme sendet der Körper positiven Botenstoffe – so genannte Endorphine – aus. Die Ausschüttung dieser Glückshormone und die gleichzeitige Reduktion des Schlafhormons Melatonin in der Zirbeldrüse führt grossem Tatendrang und bester Flirtlaune

Unterschiedlicher Frühlingsstart

Obwohl astronomisch der Frühling immer um den 20 März herum beginnt, ist dessen Beginn von der Pflanzenwelt her sehr unterschiedlich. Von Südwesten kommend erreicht der phänologische Frühling Portugal bereits Ende Februar, während er bei uns jeweils zwischen Mitte und Ende April ankommt. In Finnland dagegen setzt die Entwicklung der Pflanzen erste gegen Ende Mai ein.

Marienkäfer – die Frühlingsboten schlechthin

Menschen lieben die Marienkäfer. Sie gelten als Geschenk der heiligen Maria. Es gibt rund 5'500 Arten weltweit. Um die 80 Arten wurden in Mitteleuropa nachgewiesen. Am bekanntesten bei uns ist der 7-Punkt, der seine Punktezahl unverändert beibehält. Als Larve vertilgt er in 3 Wochen bis zu 1'300 Blattläuse und ein ausgewachsener Marienkäfer vertilgt bis zu 90 Schädlinge pro Tag.

Ob Frühlingsgefühle auch einen Zusammenhang zu Firmengründungen haben, ist bisher nicht nachgewiesen. Falls sie solche Frühlingsgefühle hegen setzen Sie sich mit Holger Wanke in Verbindung.

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