AHV – endlich administrative Erleichterungen

AHV – endlich administrative Erleichterungen

Die unterjährige Meldepflicht wurde vom Bundesrat per 1.6.2016 aufgehoben, um die Arbeitgeber zu entlasten. Gleichzeitig entfällt die Anschlussbestätigung an Arbeitnehmer.

Eine Motion von Paul Niederberger (Ständerat NW) hat zu Änderungen in der AHV-Verordnung geführt, die zu einer administrativen Erleichterung für die Arbeitgeber führen.

Meldung nur noch beim Jahreswechsel

Arbeitgeber müssen neu eingestellte Arbeitnehmer nicht mehr innerhalb von 30 Tagen bei ihrer Ausgleichskasse melden, sondern können die Meldung beim Jahreswechsel mit der ordentlichen Lohndeklaration bei der AHV vornehmen. Bisher mussten sämtliche neuen Angestellten innert 30 Tagen bei der Ausgleichskasse angemeldet werden. Neu ist dies nur noch für Arbeitnehmende nötig, die noch keine Sozialversicherungsnummer haben.

Gleichzeitige Aufhebung der Anschlussbestätigung

Als logische Konsequenz entfällt die Anschlussbestätigung der AHV an die arbeitnehmende Person. Ebenfalls wurde der entsprechende Artikel in der Verordnung gestrichen. Deshalb wird es in Zukunft für die Arbeitnehmer umso wichtiger, alle 4 bis 5 Jahre einen Auszug ihres Kontos bei der AHV anzufordern.

Die Aufhebung der unterjährigen Meldepflicht ist ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, wenn es um die administrative Entlastung von KMU's geht.

Photo by unsplash.com / Andrew Pons

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